Geballte Kompetenz unter einem Dach

Prüf- und Forschungsexperte OFI eröffnet sein Technikum neu

Geballte Kompetenz unter einem Dach

Prüf- und Forschungsexperte OFI eröffnet sein Technikum neu

Prüf- und Forschungsexperte OFI eröffnet sein Technikum neu 

Das OFI, eine der größten akkreditierten Prüf-, Inspektions- und Zertifizierungsstellen Österreichs bündelt seine Kompetenzen im Wiener Arsenal, wo sich der Firmensitz seit 1966 befindet. Damit die 120 Mitarbeiter des Unternehmens ihre Interdisziplinarität künftig noch besser ausschöpfen können, wurde dieser in den letzten Monaten um- und ausgebaut, sowie weitere Büro- und Laborflächen nahe dem Firmensitz angemietet. 

Bereits seit den 1960er Jahren hat das OFI seinen Firmensitz im Arsenal im 3. Wiener Gemeindebezirk. Rundherum finden sich weitere Mitglieder der ACR (Austrian Cooperative Research) und auch die TU Wien errichtet hier ihr neues Science Center. Ideal um die geballte Kompetenz des OFI an diesem technischen Forschungsknotenpunkt zu konzentrieren. „Unsere Expertise an einem Standort in Wien zu versammeln ist nicht nur aus wirtschaftlichen Gründen sinnvoll. Wege werden kürzer, persönlicher Austausch ist unkompliziert möglich, neue Synergien entstehen – das ist gelebte Interdisziplinarität“, bringt Geschäftsführer Michael Balak die Vorteile des Übersiedlungsprojekts auf den Punkt. 

Auch mit Aus- und Umbauarbeiten am Firmensitz finden nicht alle 120 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des OFI dort Platz, deshalb hat man ein paar Häuser weiter zusätzliche Büro- und Laborflächen angemietet. Dort befinden sich neben der Verwaltung und dem Vertrieb, die Bauprüfräume und das Klebelabor. Alle anderen Technikums- und Laboreinheiten werden künftig am Firmensitz in Objekt 213 zu finden sein. „Da unsere Standorte bis jetzt weit gestreut waren und verschiedene Schwerpunkte behandelt haben, kennen viele unserer Kunden und Forschungspartner nur Teilbereiche unserer Arbeit. Mit der stärkeren Bündelung unserer Expertisen an einem Ort, soll sich das ändern! Im neu ausgebauten Technikum werden Besucher auf einen Blick unsere Kompetenzen erkennen“, zeigt sich Geschäftsführer Udo Pappler freudig. 

Zusammenarbeit mit KMU im Fokus

Das Konzept funktioniert – diesen Schluss lässt zumindest die große Zahl an Festgästen zu, die der Einladung gefolgt sind um sich selbst ein Bild vom modernisierten Technikum zu machen. Nach einleitenden Begrüßungsworten durch die beiden Geschäftsführer Michael Balak und Udo Pappler an die rund 350 Gäste, führte Moderatorin Nadja Mader durch ein Podiumsgespräch mit Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Wissenschaft. 

Über Vorteile von gelebter Interdisziplinarität und Vielfalt für KMU und die österreichische Wirtschaft tauschten sich am Podium KommR. Mag. Ulrike Rabmer-Koller, Vizepräsidentin der Wirtschaftskammer Österreich und Präsidentin der UEAPME (Europäische Union des Handwerks und der Klein- und Mittelbetriebe), Baumeister DI Walter Ruck, Präsident der Wirtschaftskammer Wien, Präsident der ACR (Austrian Cooperative Research) DI Martin Leitl, KommR. Ing. Hubert Culik, MAS, Präsident des OFI und Obmann des Fachverbands der chemischen Industrie sowie OFI Vizepräsident DI Wolfgang Poppe, aus. 

Vielfältig & Innovativ

Kunden und Freunde des OFI haben die Chance genutzt und durften im Rahmen geführter Rundgänge einen Blick hinter die Kulissen werfen, der sonst nicht so einfach möglich ist, da die meisten Prüfaufträge der Geheimhaltung unterliegen. Zu sehen war mit der Chromatographie ein hochsensibles Analyseverfahren, das bei der Bestimmung von Substanzen in Lebensmittelverpackungen und Babyprodukten genauso Verwendung findet, wie bei der Prüfung der Reinheit von Arzneimitteln oder bei der Messung von Chlorid bei der Bestandsaufnahme von Mauerwerk. Wie beständig einzelne Komponenten von Fahrzeugen sind, wird im Umweltsimulationsbereich des OFI geprüft – dazu sind unter anderem die Klimakammern im Einsatz. Ein besonderes Highlight für die Besucher und Besucherinnen war der Blick unter die Oberfläche eines Photovoltaik-Moduls. In mehreren Forschungsprojekten des OFI steht die Weiterentwicklung von Photovoltaik im Zentrum – dabei spielt die Materialauswahl ebenso eine Rolle, wie die effiziente Integration in die Gebäudehülle.