UBM mit Rekorddividende

Nettoverschuldung reduziert und Eigenkapitalquote auf Rekordniveau

Die zukünftige Ertragskraft wird sehr positiv eingeschätzt: Für 2018 werden neue Rekordwerte hinsichtlich Gesamtleistung, Ergebnis vor Steuern, Ergebnis pro Aktie und Eigenkapital erwartet. UBM hält dabei an der strategischen Ausrichtung fest, Bestandsimmobilien zu reduzieren und den Umbau zum reinen Immobilienentwickler konsequent fortzusetzen. Im Rahmen des neuen Pure Play Program („PPP“) sollen in den nächsten 18 Monaten Bestandsimmobilien im Wert von 170 Millionen Euro verkauft werden, um die Mittel im ertragsreicheren Development-Geschäft einzusetzen bzw. die Nettoverschuldung weiter zu reduzieren. Auch der Aufsichtsrat ist der Meinung, dass der Vorstand die richtigen strategischen Schwerpunkte setzt und hat alle drei Vorstände frühzeitig bis 2023 verlängert. 

Deutlicher Anstieg bei Gesamtleistung und Ergebnis

Im Geschäftsjahr 2017 konnte UBM die Gesamtleistung um 33,6 Prozent auf 744,7 Millionen Euro erhöhen. Grund für diesen Anstieg war vor allem die erfolgreiche Umsetzung des beschleunigten Verkaufsprogramms Fast Track 17. Hervorzuheben im Development-Bereich sind die beiden Hotels sowie ein Büro- und Micro-Living-Projekt im Quartier Belvedere Central (QBC) in Wien, die Büroimmobilie Kotlarska in Krakau und das Luxushotel Hyatt Regency in Amsterdam. Der Nettogewinn 2017 belief sich auf 37,0 Millionen Euro und lag damit um 25,9 Prozent über dem Vorjahreswert. Der Nettogewinn nach Minderheiten lag mit 36,5 Millionen Euro sogar deutlich über dem Rekordjahr 2015 (33,8 Millionen Euro). Im Geschäftsjahr 2017 wurde ein Gewinn pro Aktie von 4,88 Euro erzielt, der erheblich über den 3,90 Euro im Vorjahr lag.