Neues Leben für Europacenter Weiz

H&M ist im Anflug

H&M ist Teil des Europacenter-Komplexes (ein Projekt der Krocon-Gruppe ), der revitalisiert und erweitert wird. Innerhalb der nächsten 15 bis 18 Monate wird das Europacenter in Weiz einer umfassenden Renovierung und Restrukturierung unterzogen, die aus dem teils leerstehenden Einkaufszentrum ein modernes, attraktives Handelszentrum im Herzen der Stadt machen werden. In der aktuellen Planungsphase werden nun die Modernisierungsmaßnahmen definiert. Der Abschluss der kompletten Revitalisierungs-arbeiten ist für Herbst 2019 vorgesehen.

In der Oststeiermark gibt es neben dem Weizer nur noch einen kleinen H&M in Fürstenfeld. 5,8 Millionen Euro umfasst das Weizer H&M-Gesamtprojekt, vier Millionen investiert H&M in den Bau.

Direkt anschließend an den H&M wird das Projekt der Krocon-Gruppe umgestaltet (Europa-Center). Die Fassade soll völlig neu gestaltet werden, so, wie sie "den jetzigen Standards entspricht", sagte Jürgen Bruckner von Krocon. Dort soll sich Intersport Pilz im Erdgeschoß ausbreiten. Daneben ist auch noch Platz für zwei weitere Geschäftslokale zu rund 1000 und 1100 Quadratmeter. Welche Geschäfte das sein werden, verriet Bruckner noch nicht. Beide Gebäude, H&M und Europacenter, werden miteinander verbunden, die Parkdecks können von beiden erreicht werden. 

Dass das Konzept beim Einzelhandel ankommt, zeichnet sich bereits jetzt ab, betonte Bürgermeister Erwin Eggenreich bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Landeshauptmannstellvertreter Michael Schickhofer, der Stadtentwicklungsgesellschaft HPlus und dem mit der Neupositionierung beauftragten Einzelhandelsimmobilien-spezialisten Krocon. „Alle derzeitigen Mieter haben sich entschlossen, langfristig im Europacenter zu bleiben, die Bank Austria hat sich ebenfalls für diesen Standort entschieden und aktuell gibt es eine ganze Reihe von Verhandlungen mit prominenten regionalen, nationalen und internationalen Einzelhändlern über die Anmietung von Flächen und es schaut ganz danach aus, dass das Europacenter bis zum Abschluss der Umbauarbeiten wieder vollvermietet sein wird.“  

Quelle: Wienerberger AG - René de Wit