Projekte Getzner Werkstoffe eröffnet Erweiterungsbau

Mit rund 8.000 m2 Neubaufläche, 120 neuen, modernen Arbeitsplätzen und der Implementierung eines maßgeschneiderten Hochregallagers hat das Unternehmen die Grundlage geschaffen, um seine Produktionsmenge zu verdoppeln.

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Getzner Werkstoffe eröffnet Erweiterungsbau

Mit der zunehmenden Urbanisierung scheint auch der Wunsch des Menschen nach mehr Ruhe und Ungestörtheit stärker zu werden. Davon profitiert unter anderem Getzner Werkstoffe, Schwingungsschutzexperte aus Bürs. Um dem damit verbundenen Wachstum gerecht zu werden, hat Getzner die Produktions- und Lagerkapazitäten sowie die Verwaltungsflächen am Hauptsitz in Vorarlberg erweitert. Am 17. September 2021 feierte das Unternehmen die offizielle Eröffnung des erweiterten Firmengebäudes. Mit dabei waren neben Jürgen Rainalter, Geschäftsführer von Getzner Werkstoffe, und Markus Comploj, Geschäftsführer der Holding Getzner, Mutter & Cie., auch der Bürser Bürgermeister Georg Bucher, Wirtschaftslandesrat Marco Tittler sowie Architekt Erich Steinmayr. 

120 Arbeitsplätze auf 8.000 Quadratmeter Neubaufläche „Mit einer Investitionssumme von rund 53 Mio. Euro haben wir auf rund 8.000 m2 Neubaufläche neben Platz für Büros, Labore, Prüfstände, Lager und Logistik auch 120 moderne Arbeitsplätze geschaffen. Besonders stolz sind wir auf unser Hochregallager in weltweit einzigartiger Ausführung und Dimension. Dort lagern unsere bis zu 31 Meter langen und 14 Tonnen schweren Schwingungsschutzmatten wie in Schubladen. Von dort aus können wir sie automatisiert zu Rollen wickeln. Es dient als Reaktionslager und als Sicherheitspuffer, um Kunden auch kurzfristig mit Ware versorgen zu können“, erklärt Jürgen Rainalter. Zu den 8.000 Quadratmeter  Neubaufläche kommen noch 12.500 Quadratmeter  im Außenbereich, beispielsweise für Grünflächen, Parkplätze oder LKW-Umkehrplätze. „Mit dem Ausbau werten wir unseren Hauptsitz als Know-how-Zentrum für Schwingungsschutz weiter auf. Wir sind dadurch in der Lage, unsere Produktionsmenge in Bürs zu verdoppeln. So können wir der steigenden Nachfrage nach unseren Produkten gerecht werden und sind bestens für die Zukunft gerüstet“, führt Rainalter weiter aus. Auch Wirtschaftslandesrat Marco Tittler freut sich über das Bekenntnis zum Standort Vorarlberg: „Die Investition ist ein wichtiger wirtschaftlicher Impuls für die gesamte Region. Die Erfolgsgeschichte von Getzner Werkstoffe als Weltmarktführer für Schwingungsschutz zeigt einmal mehr das große Innovationspotenzial der Vorarlberger Betriebe auf“, so Marco Tittler.

Iim Sinne einer konsequenten Umweltstrategie des Unternehmens wurde bei der Planung auch besonderer Wert auf eine nachhaltige Energieversorgung gelegt. „Getzner hat es sich zum Ziel gesetzt, den Energiebedarf vorrangig aus erneuerbaren Energiequellen zu beziehen. Die Energieversorgung erfolgt daher einerseits über das kürzlich erneuerte Kleinwasserkraftwerk der Getzner, Mutter & Cie. Anderseits wurden die Dachflächen des Erweiterungsbaus mit Photovoltaik-Modulen belegt, die zusätzlich Energie bereitstellen“, erklärt Markus Comploj. Für ressourcenschonende betriebliche Prozesse hat Getzner Werkstoffe ein Umweltmanagementsystem gemäß ISO 14001:2015 eingeführt.  

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