Mit Holz klimapositiv Bauen

„Nachhaltige Forstwirtschaft muss sich für alle in der Kette lohnen und nicht nur für einige Wenige, die für eine kurze Zeit große Gewinne einfahren“, weist Yves Suter, Geschäftsführer von HARTL HAUS, auf die Steigerungen bei den Holzpreisen in den vergangenen Monaten hin.

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Mit Holz klimapositiv Bauen

Der Fertighaushersteller bezieht sein Holz aus regionaler nachhaltiger Forstwirtschaft. In der Weiterverarbeitung wird der Rohstoff Holz nicht nur ökonomisch und ökologisch, sondern vor allem auch ressourcenschonend verwendet. So entsteht dank digitalisierter Prozessen im Zuschnitt in der Produktion der Fertighäuser kaum Abfall. Selbst dieser wenige Abfall findet im Fernheizwerk am Firmengelände eine sinnvolle Verwendung. 

1 Kubikmeter Holz bindet 1 Tonne CO2

„Der Vorteil liegt klar beim Holz-Fertighaus. Ein Fertighaus in Holzbauweise kann in etwa so viel CO2 binden, wie ein Ziegelhaus allein in der Produktion erzeugt. Langfristig können so große Beiträge zum Klimaschutz geleistet werden“, hebt Yves Suter hervor. „Denn ein Kubikmeter genutztes Holz bindet langfristig eine Tonne Kohlendioxid. Zusätzlich ersetzt Holz andere Baustoffe wie zum Beispiel Beton, Ziegel und Stahl, deren Herstellung zwar nach wie vor zu billig, meist aber eben auch sehr CO2-intensiv ist“, führt Suter weiter aus.
„Für ein zweigeschoßiges Haus mit ca. 145 Quadratmetern wird ca. 30 Kubikmeter Holz verarbeitet und somit 30 Tonnen Kohlendioxid langfristig gebunden. Wenn man bedenkt, dass die durchschnittliche Treibhausgas-Emissionen pro Kopf in Österreich bei knapp 10 Tonnen pro Jahr liegen, zeigt sich hier das Potential des Holzbaus beim Klimaschutz“, so Yves Suter.