Wiener Biomay AG errichtet neuen Standort in aspern Seestadt

Spatenstich und Baubeginn für den neuen Standort des Wiener Biotech-Unternehmens Biomay AG – ein international ausgerichteter biopharmazeutischer Auftragshersteller und -entwickler – erfolgten im September 2020. Mit der Inbetriebnahme wächst der Mitarbeiterstand des Unternehmens von derzeit 50 auf bis zu 90 Personen mit umfangreichem Know-how in der biopharmazeutischen Produktion.

15.12.2020 | Dienstag vor einem Monat von Amelie Miller
Wiener Biomay AG errichtet neuen Standort in aspern Seestadt Foto: Ludwig Schedl

Wiener Biomay AG errichtet neuen Standort in aspern Seestadt

Es ist großartig, dass wir es unter Pandemiebedingungen geschafft haben, dieses planerisch und verfahrenstechnisch komplexe Bauprojekt zeitgerecht auf Schiene zu bringen, freut sich Dr. Hans Huber, Chief Executive Officer der Biomay AG, und bedankt sich beim Projektteam: Sowohl das interne als auch das externe Planungsteam haben hier ausgezeichnete Arbeit geleistet.

Die nächsten wichtigen Meilensteine sind im zweiten Quartal 2021 die Dachgleiche, sowie die Anlageninbetriebnahme im vierten Quartal. Der operative Herstellungsbetrieb wird im ersten Quartal 2022 aufgenommen.   

Das vollintegrierte Produktionsgebäude verfügt über eine Gesamtfläche von etwa 4.000 Quadratmetern und wird mit modernen Anlagen für die Herstellung innovativer Biotech-Produkte für die pharmazeutische Industrie ausgestattet. Der Fokus liegt dabei auf Plasmid-DNA, mRNA und rekombinanten Proteinen, die in mikrobiellen Produktionssystemen erzeugt werden. Dazu werden Reinräume unterschiedlicher Raumluftklassen errichtet, sowie die zugehörigen Labors für Qualitätskontrolle und Methoden- und Prozessentwicklung. Die geplanten Bioreaktorvolumina umfassen 50, 150 und 750 Liter brutto. Insgesamt verzehnfachen sich die bisherigen Produktionskapazitäten von Biomay, basierend auf Bioreaktorvolumen. Ein speziell gewidmeter Teilbereich des neuen Gebäudes wird die parallele Herstellung von innovativen, personalisierten Arzneimittelchargen erlauben. Die Errichtung des Gebäudes wird von der Wirtschaftsagentur Wien unterstützt.